Anekdoten

Lustiges und Erheiterndes aus dem Kanzleialltag.

Heute fanden wir in unserem SPAM-Ordner die E-Mail eines syrischen Kollegen, der offenbar seine Unterstützung in einem der vielen potenziellen Verfahren anbietet, die unsere Mandanten mutmaßlich vor syrischen Gerichten führen. Ganz sicher sind wir aber auch nach dem dritten Durchlesen des Schreibens nicht.

Warum Verben der Bewegung auch »Hausverben« genannt werden, haben wir noch nicht recht verstanden. Die sollten doch wohl eher »Außerhausverben« heißen. Wie auch immer: Der eine oder andere verstolpert sich offenbar in seinem Sprachschatz, sobald Bewegung in die Verben kommt.

 

Die Tage stolpern wir zufällig über die Internetpräsenz eines Kollegen. Unter »Schwerpunkte« findet sich in der Navigationsleiste ein Eintrag »Fachanwalt f. ArbR«. Als wir dem Link folgen, öffnet sich zu unserem großen Erstaunen eine Seite, die mit den Worten »Ich bin kein Fachanwalt« beginnt.

Endlich hat auch ein deutsches Gericht festgestellt, dass die Erde keine Scheibe ist. Das wurde auch langsam Zeit. Das Amtsgericht Duisburg hat sich im Jahr 2006 mit der Frage befasst und sie apodiktisch entschieden. Die Entscheidung ist insoweit nicht berufungsfähig.

Das gemeinsame Mittagessen ist seit über zehn Jahren eine feste Institution in der Kanzlei. Manchmal machen wir uns Sorgen darum, ob die Welt untergeht. Heute ging es nur um Werbeslogans.

Irgendwie wurde es ja auch mal Zeit. Lange genug hat es ja gedauert. Wenn man sich anschaut, was anderer Leute E-Mails in dem Alter schon zustande gebracht haben. Aber jetzt ist es ja soweit!

Oft wenden sich Mandanten an uns, deren Bilder oder Videos ohne Einverständnis im Internet gelandet sind, oder die von anderen Personen in Foren beleidigt werden. Das Problem liegt meistens darin, dass diese Videos oder Beiträge auf Websites zu sehen sind, deren Anbieter im Ausland sitzen. In solchen Fällen müssen wir unseren Mandanten leider mitteilen, dass sie sich  mit diesem bedauerlichen Umstand abzufinden haben. Wer als Anbieter einer Website seinen Server auf den Cayman-Inseln aufstellt, der tut dies gerade, um sich einer Haftung zu entziehen, und das in der Regel mit Erfolg. Wie schön, dass es jetzt die »Reputation Defender« gibt.

Ein ehemaliger Mitarbeiter einer Mandantin verlangt nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Herausgabe diverser Gegenstände.

Autofahrer dürfen ihr Mobiltelefon während der Fahrt nicht zum Telefonieren in die Hand nehmen. Weiß eigentlich jeder. Weniger bekannt zu sein scheint, dass das geliebte Kommunikationsgerät auch nicht zu anderen Zwecken in die Hand genommen werden darf. Klingt komisch, steht aber in § 23 Abs. 1a StVO.

Eine Nachricht gab auch dem Kanzleiteam an diesem Montag zu denken: CERN-Wissenschaftler starten am Mittwoch das wohl spektakulärste Experiment der Menschheit. Der LHC-Beschleuniger (Large Hadron Collider) in Genf wird in Gang gesetzt. Ziel dieses Unterfangens ist die Simulation des Urknalls. So weit so gut...

Urlaubsreisen verlaufen nicht immer so ab, wie der Reisende sich das wünscht. Besonders unangenehm ist es, wenn das Lieblingshobby am Urlaubsort nicht so ausgeübt werden kann, wie das zuvor geplant war. Oft werden dann anschließend die Gerichte wegen Schadensersatzansprüchen bemüht. Das Amtsgericht Mönchengladbach (Urt. v. 25.04.91, 5a C 106/91, NJW 1995, 884) hatte einen solchen Fall zu entscheiden.

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Aus unserer Praxis

Sie interessieren sich dafür, bei welchen Entscheidungen wir am Verfahren beteiligt waren? Schauen Sie in unsere Entscheidungssammlung. Sie erkennen unsere Mitwirkung am Zeichen eigenesache im Leitsatz der Entscheidung.

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