copyrightDie Rechte der Urheber- und der Nutzungsberechtigten schützt vorrangig das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Das Recht, das eigene Werk zu vervielfältigen, zu öffentlichen, zu bearbeiten oder öffentlich zugänglich zu machen steht danach ausschließlich dem Urheber zu.

Voraussetzung für einen Urheberrechtsschutz ist, dass das Werk – also etwa ein Text oder ein Musikstück – eine eigene geistige Schöpfung darstellt. Bloße Informationen, Ideen oder Alltägliches sind nicht geschützt. Allerdings gilt der Grundsatz der »kleinen Münze«, wonach auch relativ einfache Schöpfungen bereits geschützt sind. Ein Register, in dem urheberrechtliche Ansprüche vermerkt sind, gibt es in Deutschland nicht. Geschützt sind außerdem auch Werke, die nicht ausdrücklich als geschützt gekennzeichnet sind. Wer fremde Leistungen übernimmt, läuft deshalb schnell Gefahr, wegen einer Urheberrechtsverletzung auf Unterlassung in Anspruch genommen zu werden. Fotos sind immer geschützt, ohne dass es auf eine bestimmte Schöpfungshöhe ankommt.

 

Unzulässig ist insbesondere die Vervielfältigung, also das Herstellen einer Kopie, egal mit welchen Mitteln. Erst recht ist es natürlich verboten, die hergestellte Kopie anschließend zu veröffentlichen oder öffentlich zugänglich zu machen, etwa auf einer Website im Internet. Ohne Zustimmung des Berechtigten dürften allerdings Kopien zum privaten Gebrauch hergestellt werden, wenn dabei eine legale Vorlage verwendet wird. Hiervon nicht umfasst ist regelmäßig der Download von Musik, insbesondere im Rahmen von Tauschbörsen, weil in aller Regel bereits die Vorlagen rechtswidrig vervielfältigt wurden.

Neben Unterlassungsansprüchen drohen dem Verletzter auch im Urheberrecht Schadensersatzansprüche. Ähnlich wie im Markenrecht kann der Verletzte dabei mindestens die ortsübliche Lizenz ersetzt verlangen. Da gerade im Internet bedenkenlos Musik und Software kopiert werden, kommen auch auf Schüler und andere Privatpersonen, die Urheberrechtsverletzungen begehen, erhebliche Ersatzforderungen zu.

 

 

 

Aus unserem Angebot

markeSie möchten Ihre Wunschmarke, Ihren Werbeslogan oder Ihr Logo als Marke schützen? Wir zeigen Ihnen, wie das geht, und melden die Marken für Sie an. Unser Honorar: Deutsche Marken: 446,25 € (375,00 € zzgl. MwSt.), Unionsmarken und IR-Marken: 892,50 € (750,00 € zzgl. MwSt.).

Aus unserer Praxis

Sie interessieren sich dafür, bei welchen Entscheidungen wir am Verfahren beteiligt waren? Schauen Sie in unsere Entscheidungssammlung. Sie erkennen unsere Mitwirkung am Zeichen eigenesache im Leitsatz der Entscheidung.

Zum Seitenanfang