Veröffentlichungen

1. Auflage Juni 2002
Verlag Recht und Wirtschaft, Heidelberg
120 Seiten. 29 €,
ISBN 3-8005-1311-0

Tobias H. Strömer

Das ICANN-Schiedsverfahren

Streitigkeiten um Internet-Domains machen den Löwenanteil an den Auseinandersetzungen im Internet-Recht aus. Häufig werden kennzeichenrechtlich geschützte Domains von sog. »Domain-Name-Grabbern« zum Verkauf gegen teures Geld angeboten. Betroffene besitzen in solchen Fällen zwar nach fast allen Rechtsordnungen Unterlassungs- und Freigabeansprüche. Die besten Ansprüche helfen aber wenig, wenn sie nicht durchzusetzen sind. Wohnt der Domain-Inhaber im Ausland, wird er angemeldete Ansprüche häufig einfach ignorieren. Hier helfen die von der ICANN (Internet Corporation of Assigned Names and Numbers) eingeführten Schiedsverfahren weiter. Die Entscheidungen der Schiedsgerichte werden nicht vom Domain-Inhaber, sondern unmittelbar von der Registrierungsstelle umgesetzt.

Der Praxisleitfaden beschreibt in verständlicher Form die Voraussetzungen eines erfolgreichen Schiedsverfahrens und kommentiert die bereits ergangenen Entscheidungen der Schiedsgerichte. Dabei wird v.a. auch die Verfahrensordnung (RUDRP) eingehend beschrieben. Ergänzt wird der Leitfaden durch die Wiedergabe der einschlägigen Verfahrensordnungen nebst deutscher Übersetzung und einen Musterantrag.

2002-06-01 kur

K&R 2002, 306

Tobias H. Strömer

First come - first serve: Keine Regel ohne Ausnahme

Anmerkung zu BGH, Urteil vom 22.11.01 - I ZR 138/99, K&R 2002, 309 - shell.de: Geahnt haben es aufmerksame Beobachter schon lang, jetzt ist es amtlich: Beim Domain-Streit zwischen Gleichnamigen hat derjenige die Nase vorn, der die Adresse zuerst für sich registrieren konnte. Anders verhält es sich aber dann, wenn einer der beiden Domain-Prätendenten weitaus bekannter ist als der andere.

 

2001-05-21-01 ct

c't magazin für computer technik, Heft 11/01, S. 122

Tobias H. Strömer / Jens Barkemeyer

Die Tücke mit der Lücke
Rechtslage beim Gebrauchtkauf

Preisbewusste Computerkäufer, die gerne auf hochgezüchtete 3D-Grafik, das neueste Office-Paket oder besonders schnellen Speicher verzichten, suchen oft in Kleinanzeigen oder bei Internetauktionen nach ihrem 'fast wie neuen' Einsteigermodell. Doch nicht immer läuft alles wie geplant. Welche Rechte hat ein Käufer eigentlich beim Erwerb eines gebrauchten PC und wie setzt er sie durch?

2001-04-01 kur

K&R 2001, 423

Tobias H. Strömer

Domain »boos.de« - Ortsname geht nicht vor Familienname

Anmerkung zu LG Augsburg, 15.11.00 - 6 O 3536/00. Auch Gemeinden besitzen Namensrechte. Ihnen kommen deshalb regelmäßig die besseren Rechte an Internet-Domains zu, die ihren Namen enthalten. Anders kann das aber sein, wenn die Domain von einer natrlichen Person registriert ist, die ebenfalls Träger des Namens ist. 

 

 

2001-03-26 ct

c't magazin für computer technik, Heft 07/01, S. 216

Tobias H. Strömer

Nur die Ruhe bewahren
Gegen störende SMS-Werbung kann man sich wehren

Unaufgefordert zugesendete Kurznachrichten mit Werbebotschaften stören viele Handy-Benutzer. Wer sich dagegen wehren möchte, hat das Recht auf seiner Seite.

2001 01 01 com

com!online 01/01, 18

In der Zeitschrift com!online berichteten wir regelmäßig von wichtigen Entwicklungen im Internet. In dieser Ausgabe: »Arzneimittelversand via Internet verboten« und »Go Powershopping?«.

2001-01-01 bildung 

Tobias H. Strömer / Anselm Withöft

Webpiraterie! - Das kann teuer werden

Das Internet gehört niemandem. Aber wie steht es mit den Texten und Bildern darin? Nichts leichter als sie zu kopieren und weiter zu verwenden für eigene Zwecke - aber leider, wenn nicht ausdrücklich erlaubt, illegal. Es kann also richtig teuer werden. Die Autoren klären auf über Urheberrecht, geistige Schöpfung, Vervielfältigungs- und Verwertungsrechte im Internet.

Schindler/Bader/Eckmann (Hrsg.), Bildung in virtuellen Welten, 1. Auflage 2001, GEP Buchverlag, Frankfurt/Main, 477 Seiten, ISBN 3-932194-38-1

HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, Heft 15, Oktober 2000

Tobias H. Strömer

Das ICANN-Schiedsverfahren

Wer um Domains streitet, hat oft das Nachsehen, wenn der Domain-Inhaber im Ausland wohnt, weil dort Urteile vor staatlichen Gerichten nur mit erheblichem Aufwand erstritten werden können. Hier helfen seit Ende 1999 die neuen Verfahren vor den Schiedsgerichten der ICANN weiter, weil hier nicht der Domain-Inhaber, sondern die Domain »verhaftet« wird. Ganz nebenbei sind die Verfahren in der Regel kostengünstiger und schneller als Verfahren vor staatlichen Gerichten. Normalerweise dauert es gerade einmal anderthalb bis zwei Monate von der Einreichung des Antrags bis zum Abschluss des Verfahrens. Die Schiedsrichter sind regelmäßig ausgewiesene Fachleute aus dem Bereich des Urheber- und Markenrechts, die Verfahren weniger formell und deshalb flexibler in der Handhabung. Vor allem aber bieten die neuen Regeln die Möglichkeit, sonst von Vornherein aussichtslose Verfahren zu führen. Der Beitrag umreißt die formellen und materiellen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Antrag auf Übertragung einer Domain.

kur

K&R 2000, 587

Tobias H. Strömer

Das ICANN-Schiedsverfahren

Streitigkeiten um Internet-Domains machen auch heute noch den Löwenanteil an den streitigen Auseinandersetzungen im Internet-Recht aus. Wer die Übertragung oder Löschung einer solchen Domain verlangt, hat jedoch oft das Nachsehen, wenn der Domain-Inhaber im Ausland wohnt, weil dort Urteile vor staatlichen Gerichten nur mit erheblichem Aufwand erstritten werden können. Hier helfen seit Ende 1999 die neuen Verfahren vor den Schiedsgerichten der ICANN weiter.

2000-02-01_dik

Tobias H. Strömer

Das ICANN-Schiedsverfahren

Wer um Domains streitet, hat oft das Nachsehen, wenn der Domain-Inhaber im Ausland wohnt, weil dort Urteile vor staatlichen Gerichten nur mit erheblichem Aufwand erstritten werden können. Hier helfen seit Ende 1999 die neuen Verfahren vor den Schiedsgerichten der ICANN weiter, weil hier nicht der Domain-Inhaber, sondern die Domain »verhaftet« wird. Ganz nebenbei sind die Verfahren in der Regel kostengünstiger und schneller als Verfahren vor staatlichen Gerichten. Normalerweise dauert es gerade einmal anderthalb bis zwei Monate von der Einreichung des Antrags bis zum Abschluss des Verfahrens. Die Schiedsrichter sind regelmäßig ausgewiesene Fachleute aus dem Bereich des Urheber- und Markenrechts, die Verfahren weniger formell und deshalb flexibler in der Handhabung. Vor allem aber bieten die neuen Regeln die Möglichkeit, sonst von Vornherein aussichtslose Verfahren zu führen. Der Beitrag umreißt die formellen und materiellen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Antrag auf Übertragung einer Domain.

Barabas/Rossbach (Hrsg.), Internet - E-Business-Strategien für die Unternehmensentwicklung,  1. Auflage 2000, dpunkt Verlag, Heidelberg, 290 Seiten, ISBN 3-932588-89-4

2000-01-01 com!online

com!online 01/00

In der Zeitschrift com!online berichteten wir regelmäßig von wichtigen Entwicklungen im Internet. In dieser Ausgabe: »Mitwohnzentrale.de besetzt« und »Groß schägt klein«.

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