GeistWir vertreten derzeit vor dem Amtsgericht Düsseldorf einen Familienvater, der ein Computerspiel für Kinder heruntergeladen haben soll. In diesem Rahmen haben wir vorgetragen, dass er es schon deshalb nicht war, weil er keine Computerspiele für Kinder spielt. So weit, so gut.

 

Außerdem haben wir mitgeteilt, wie, wo und wann die beiden Söhne unseres Mandanten zu Hause den Computer benutzen.

Da die Klägerin sich jetzt nicht mehr anders weiterzuhelfen weiß, hat sie die Existenz der Söhne bestritten. Das fanden wir schon lustig. Ein paar Zeilen weiter hat sie dann aber genau diese Söhne als Zeugen dafür benannt, dass ihr Vater sie nicht über die Rechtswidrigkeit von Downloads urheberrechtlich geschützten Materials aufgeklärt haben soll. Söhne, die es nicht geben soll, aber tatsächlich gibt, als Zeugen? 

Ob das Gericht die Geisterzeugen anhören wird, bleibt abzuwarten.