Wir nehmen an dieser Stelle aktuell regelmäßig zu rechtlichen Themen Stellung, die mit der Tätigkeit der Kanzlei eng zusammenhängen und uns daher besonders interessieren.

Identitätsklau im Internet

Tobias H. Strömer / August 2008

 

hund»Im Internet weiß niemand, dass du ein Hund bist«. Die oft zitierte Netz-Weisheit geht auf eine 1993 erschienene Karikatur in der US-Zeitschrift »The New Yorker« zurück. Andere schreiben das Bonmot Nicolas Negroponte, einem amerikanischen Informatiker und Professor, zu. Wie auch immer: Die bloße Eingabe einer Nutzername-Passwort-Kombination sagt so gut wie nichts über die Identität des Eingebenden aus. Trotzdem verlassen sich viele darauf, beim Internetkontakt mit dem Namensinhaber zu tun zu haben.

Beleidigung und Abwehransprüche des Betroffenen

Johannes Behrends / August 2008

beleidigungOb im Internet, in der Presse, im Rundfunk oder einfach im persönlichen Umfeld. Schnell vergreift man sich im Ton und bringt, wie auch immer, seine Missachtung gegenüber einer anderen Person zum Ausdruck. Dabei sollte man sich immer bewusst sein, dass diese Äußerung der Missachtung eine Beleidigung darstellt, gegen die sich der Betroffene wehren kann.

Verteidigung gegen negative Bewertungen im Internet

Tobias H. Strömer / Juli 2005

smilies

An vielen Stellen im Internet, vor allem auf Versteigerungsplattformen wie dem Angebot von eBay, wird Nutzern die Möglichkeit gegeben, Dritte zu bewerten. Käufer können das Verhalten von Verkäufern beurteilen, Buchleser ihren Eindruck von einem bestimmten Werk. Nicht immer gefällt das den Bewerteten, insbesondere dann nicht, wenn die veröffentlichte Bewertung negativ oder unsachlich ist. Hinzukommt, dass solche Bewertungen oft anonym erfolgen, sodass der Betroffene erhebliche Mühe damit haben wird, den Autor selbst in Anspruch zu nehmen.

Schlecht informiert ist halb widerrufen

Tobias H. Strömer / März 2003

einkaufswagenFernabsatzgeschäfte unterliegen besonderen Spielregeln. Wer online Waren oder Dienstleistungen an Letztverbraucher verkauft, muss seine Vertragspartner umfassend informieren. Wer das vergisst, riskiert nicht nur, das Verträge noch nach Wochen widerrufen und Waren zurückverlangt werden. Vergessliche Anbieter laufen vor allem Gefahr, von gesetzestreuen Mitbewerbern mit Erfolg abgemahnt zu werden. Und das kann teuer werden.

Domains hinter Gittern

Daniel S. Raimer, LL.M. / Dezember 2003

schlossWährend Domain-Broker stolz ein stetiges Wachstum bei Domain-Registrierungen und -verkäufen melden, fällt in der anwaltlichen Praxis auf, dass auch die Anzahl der Streitigkeiten um Domainnamen stetig zunimmt. Insbesondere markenrechtliche Auseinandersetzungen liefern heftigen Zündstoff für die Frage, wem eine Internet-Domain nun eigentlich zusteht. In der Praxis bergen solche Auseinandersetzungen eine Fülle von Stolpersteinen, die von Anfang an ein gut geplantes Vorgehen erforderlich machen.

Serials & Cracks

Tobias H. Strömer / Dezember 2002

schlossAn vielen Stellen im Internet werden - meist aus altruistischen Motiven ohne Gewinnabsicht - Seriennummern (Serials) und kleine Programme (Cracks) verbreitet, mit denen Test- und Demoversionen fremder Software zu Vollversionen aufgewertet werden können. Ob ein solches Angebot aus der Sicht der Softwarehersteller lediglich unanständig oder aber tatsächlich rechtlich auch unzulässig ist, ist bisher offen.

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